Düsseldorf (ots) - Sieh mal einer an: Präsident Donald Trump kritisiert die amerikanische Waffenlobby, deren Verband NRA Millionen an jene Politiker spendet, die sich gegen striktere Waffengesetze stemmen. Und eigentlich wirkte Trump bisher ja auch wie ein natürlicher Verbündeter der NRA. Seit er im Weißen Haus sitzt, sind sogar die Waffenverkäufe eingebrochen, weil kein Amerikaner befürchten muss, der Erwerb eines Schießeisens könnte in Trumps Amtszeit auch nur ansatzweise beschränkt werden. Was soll man also halten von Trumps plötzlicher Härte gegenüber der Waffenlobby, die unter dem Eindruck des jüngsten Schulmassakers in Florida mit 17 Toten erfolgte? Ist das nun bessere Einsicht oder doch nur wieder einer dieser Haken, die der Präsident so gerne schlägt? Man wird Trump an seinen Taten messen müssen, nicht an seinen auch diesmal widersprüchlichen Worten. Wenn er tatsächlich schärfere Vorschriften für den Kauf von Waffen durchsetzt, wäre das immerhin ein Anfang. Aber nur ein totales Verbot des Verkaufs von Sturmgewehren, wie es schon einmal galt, würde wirklich helfen.
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