
Dass die Abwehr der Ostdeutschen gegenüber Flüchtlingen größer als im Westen sei, habe auch etwas mit ihrer tiefsitzenden "Angst davor zu tun, dass die eigene Lage wieder schlechter wird". 1990 habe ihnen der Staat versprochen, dass alles besser werde - "und erlebt haben sie den faktischen Komplettzusammenbruch der Wirtschaft". Diese Erinnerungen machten die Ostdeutschen viel skeptischer, "ob der Staat die Flüchtlingskrise bewältigen kann und lässt alte Sorgen aufleben, dass sie selbst die Konsequenzen zu tragen haben, wenn es schiefgeht".
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