Düsseldorf (ots) - Auf den öffentlichen Dienst kommen massive Probleme zu. In den kommenden Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente oder in Pension. Im ohnehin schon starken Wettbewerb mit der freien Wirtschaft, die oftmals attraktivere Bedingungen bietet, dürfte es dann noch viel schwieriger werden, geeignetes Fachpersonal zu finden. Doch eben dies benötigt der Staat, um zu funktionieren. Die Lösung dafür wird nicht allein sein, die Gehälter unter Einsatz massiver Warnstreiks in die Höhe zu schrauben. Zumal das so manche unter Kassenkrediten ächzende Kommune überfordern kann, so dass sie Gebühren erhöhen oder Leistungen streichen müsste. Statt nur auf höhere Löhne zu setzen, hätten Verdi und Co. hitzig diskutierte Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufgreifen und - stärker noch als die Industriegewerkschaften - moderne Tarifverträge entwickeln können. Würde sich der Staat in diesem Bereich als vorbildlich präsentieren, könnte das für so manchen Vertreter der Generation Y und Z ein Argument sein, bei Bund und Kommunen anzuheuern, statt in die Privatwirtschaft zu gehen. Die Gewerkschaften haben in dieser Tarifrunde eine große Chance verpasst.
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