Düsseldorf (ots) - Die neue österreichische Regierung ist noch kein Vierteljahr im Amt und steckt schon in einer Krise. Noch ist nicht ganz klar, was genau geschah, als der Innenminister von der rechtspopulistischen FPÖ die Büros des österreichischen Verfassungsschutzes im Rahmen einer Razzia durchsuchen ließ. Ob der Vorwurf zutrifft, dass ein FPÖ-geführtes Ministerium die Ermittlungen des Inlandsgeheimdienstes im rechtsextremen Spektrum sabotieren will, muss sich erst noch erweisen. Aber dass in Wien offener Krieg zwischen zwei Staatsorganen ausgebrochen ist, ist schon bemerkenswert. Für die Regierung und ihren Chef, Bundeskanzler Sebastian Kurz, stellt der Vorgang jedenfalls eine ernste Bewährungsprobe dar. Von Anfang sorgte die Tatsache, dass praktisch alle sicherheitsrelevanten Ministerien an die FPÖ gegangen waren, für Stirnrunzeln. Hatten die heute als Biedermänner auftretenden Freiheitlichen doch bis in jüngste Vergangenheit den Ruf bedenklicher Nähe zum rechtsradikalen Milieu. Kurz muss jetzt klarstellen, dass solche Leute nicht über die Sicherheit des Landes entscheiden.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.