Hagen (ots) - Die Zahl der Ausländer in Deutschland ist auf den Rekordwert von 10,6 Millionen gestiegen. Ist das zu viel? Unbedingt, schreien besorgte Verteidiger des Deutschtums. Keinesfalls, rufen engagierte Idealisten. Kommt darauf an, antwortet die Stimme der Vernunft. Denn Zahlen allein sagen wenig. In Sachsen erzeugen schon einzelne Fremde Panik, anderswo ist man Vielfalt gewohnt. Geografische Nähe spielt eine Rolle, aber Ärzte aus dem Iran oder Uganda sind willkommener als Prostituierte oder Bettler vom Westbalkan, auch wenn der zur EU gehört. Und wenn es Konflikte gibt, dann weniger in den Villenvierteln, sondern dort, wo Konkurrenz um Ressourcen herrscht oder, wie im Osten, Minderwertigkeitskomplexe wuchern. Wichtig ist vor allem die soziale Frage, weniger die Kultur. Manches regelt die Gewöhnung: In den 60-ern wurden Gastarbeiter aus Südeuropa diskriminiert; heute gehören sie zu uns. Und der Islam? Hat einige Probleme und macht welche. Die Mehrheit der Muslime dagegen identifiziert sich mit Deutschland. Wir sollten sie nicht zurückstoßen. Was wir aber endlich brauchen, ist ein Einwanderungsrecht, das Menschen, die wir aufnehmen wollen, nicht auf den Asylweg schickt.
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