Düsseldorf (ots) - Die Landesregierung bereitet die Privatisierung der Westspiel-Gruppe vor. Das bestätigte das NRW-Finanzministerium auf Anfrage der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Die landeseigene Westspielgruppe betreibt in NRW vier Spielcasinos: in Duisburg, Aachen, Dortmund-Hohensyburg und Bad Oeynhausen. Das Finanzministerium erklärte gegenüber der "Rheinischen Post": "In einem im Umbruch begriffenen Glücksspielumfeld steht auch der Betrieb von Casinos durch die Förderbank des Landes Nordrhein-Westfalen zur Diskussion." Offiziell firmiert die Westspielgruppe als Tochter der landeseigenen NRW-Bank. "Im Vergleich der Länder zeigt sich, dass weder der Staat noch eine staatliche Förderbank Casinos betreiben müssen. Deshalb schlägt das Ministerium der Finanzen dem Landeskabinett vor, einen Prozess zu starten, der zukünftig die Casinos in Nordrhein-Westfalen in private Eigentümerschaft überführt", so das Ministerium weiter. Die "strengen Standards bei Aufsicht und Missbrauchsvermeidung" sollen dabei gewahrt werden. Am 8. Mai berät das Kabinett über den Vorschlag des Finanzministers, die Zustimmung gilt als sicher. Die Westspiel-Gruppe beschäftigt 1026 Mitarbeiter.
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