Düsseldorf (ots) - Vereine, Betriebe, Fotografen, Blogger - sie alle zittern dem 25. Mai entgegen, wenn die Europäische Datenschutzgrundverordnung scharfgestellt wird. Die großen Datenkraken sollten mit ihr gezähmt werden. Doch die Profis lassen derzeit ihre Nutzer ein Häkchen machen, ohne wirklich besser zu informieren. Dagegen fällt der Politik nun die Kehrseite auf die Füße. Vereine brauchen von ihren Mitgliedern erst einmal das Einverständnis, dass sie überhaupt in Mitgliederverzeichnisse aufgenommen werden dürfen. Firmen fragen sich, ob sie sich strafbar machen, wenn sie ihre Kunden auf dem Laufenden halten. Die Begleitmusik liefern Gerüchte, dass Abmahn-Abzocker die Verunsicherung nutzen, um durch Einschüchterung Kasse zu machen. Reichlich spät versucht die Kanzlerin darauf zu achten, dass alles praktikabel bleibt. Die Regierung wird ordentlich nachsitzen müssen, um zu verhindern, dass der Rückhalt der Bevölkerung gegenüber Datenschutz durch diese Form von schwer durchschaubarer Überreglementierung zerstört wird.
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