Düsseldorf (ots) - Hochmut kommt vor dem Fall. Diese alte Erfahrung könnte nun auch Daimler-Chef Dieter Zetsche machen. Was hatte er sich über den Konkurrenten Volkswagen erhoben, als der Diesel-Skandal ins Rollen kam. Pfuschen, aber doch nicht in Stuttgart! Nun steht Daimler selbst im Kreuzfeuer der Kritik. Das Kraftfahrtbundesamt, bislang nicht wegen überbordenden Aufklärungseifers bekannt, prüft offenbar, ob Daimler bei bis zu einer Million Diesel Schummel-Software eingesetzt hat. Und während Konzerne und Behörden weiter um die Frage ringen, welche Abschalt-Einrichtungen illegal sind und welche Nachrüstung die Industrie bezahlen muss, schaffen die Verbraucher Fakten. Aus Sorge vor drohenden Fahrverboten verzichten viele Neuwagen-Käufer auf einen Diesel. Was der Staat Jahre lang nicht geschafft hat, weil er sich mit der mächtigen Autoindustrie nicht anlegen wollte, schaffen nun die Konsumenten: Sie zwingen Daimler und Co., saubere Diesel oder gleich die Autos von morgen zu bauen. Das ist Marktwirtschaft - und sie wird Zetsche Demut lehren.
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