Düsseldorf (ots) - Die Linke hat ihren Frieden von Leipzig. Doch die Genossen sollten sich nichts vormachen: Es ist bestenfalls ein bisschen Frieden. Für die zum dritten Mal wiedergewählten Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger bedeutet der Bundesparteitag zwar Bestätigung, wenn auch mit bröckelnder Rückendeckung. Doch Oskar Lafontaine, 2007 noch umjubelter Gründungsvorsitzender der damals gesamtdeutsch vereinten Partei Die Linke, und Sahra Wagenknecht, heute Co-Fraktionschefin im Bundestag, werden ihre Idee einer linken Sammlungsbewegung weiter verfolgen. Die Linke kann nicht daran vorbeisehen, dass auch sie zuletzt einen Teil ihrer klassischen Klientel an die AfD verloren hat. Wagenknecht und Lafontaine haben darauf reagiert: mit in der Partei umstrittenen Thesen zur Flüchtlingspolitik. So bleibt die Linke die Linke - zwei, vermutlich sogar drei Parteien in einer. Im Osten Volks- und Funktionärspartei, im Westen Plattform für harte Ideologen. Und dann sind da noch die Reformer, die die Linke programmatisch gerne weiter entwickeln würden für ein Bündnis mit SPD und Grünen.
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