Düsseldorf (ots) - Griechenland wird Mitte August nach achteinhalb Jahren endlich aus dem letzten Rettungsprogramm der Geldgeber entlassen. Nicht nur für Athen, das seine Souveränität zurückgewinnt, auch für die Euro-Zone insgesamt ist das eine gute Nachricht. Die Griechenland-Rettung hat Nerven, Zeit und Risikobereitschaft gekostet, aber es ist gelungen, Griechenland im Euro zu halten, zu stabilisieren und so den Währungsraum zu erhalten. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Für Deutschland war die Griechenland-Rettung bislang sogar ein gutes Geschäft: Es erwirtschaftete Zinsgewinne in Höhe von 2,9 Milliarden Euro aus den Milliardenhilfen. Deutschland und die übrigen Euro-Länder sind auf dieses Geld nicht angewiesen, deshalb ist es gut, wenn es zur Stützung Griechenlands an Athen weitergereicht wird. Die Zinsgewinne bedeuten nicht, dass die Risiken, die sich aus Hilfskrediten von 285 Milliarden Euro ergeben, verschwunden wären. Deutschlands Anteil daran beträgt gut 70 Milliarden Euro. Der Tilgungsbeginn wurde nun nochmals auf Mitte der 30-er Jahre verschoben. Ob das geschieht, werden künftige Regierungen entscheiden.
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