Düsseldorf (ots) - Mehr als 2000 verängstigte Kinder, die man an der amerikanisch-mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und zwischen Metallgittern in Hangars verfrachtet hatte - die Bilder des kindlichen Leids haben den Amerikanern schockartig die unmittelbaren Folgen der von Donald Trump drastisch verschärften Einwanderungspolitik vor Augen geführt. Der Protest gegen diese unwürdigen Zustände nahm selbst in den eigenen Reihen ein solches Ausmaß an, dass Trump die Praxis nun gestoppt hat. Gottlob. Es ist eine politische Schlappe für den Präsidenten, dem etliche Republikaner offen die Gefolgschaft verweigerten. Trump hat sich verkalkuliert. Zwar wünscht sich eine Mehrheit der Amerikaner über alle Parteigrenzen hinweg mehr Konsequenz im Kampf gegen die illegale Einwanderung. Aber für die meisten gibt es dabei offenbar dennoch Grenzen des menschlichen Anstands. Dem kaltherzigen Mann im Weißen Haus scheinen solche Regungen dagegen eher fremd. Und wenn er nun so tut, als habe ihn sein Mitgefühl zum Eingreifen bewegt, ist das nur noch abstoßend.
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