Düsseldorf (ots) - Papst Franziskus wird ein Evangelium auf zwei Beinen genannt. Das ist freundlich gemeint in Anerkennung seines unkonventionellen Handelns. Doch wie sehr er damit seine Kirche auf Trab hält und in Erklärungsnot bringt, ahnten zu Beginn seines Pontifikats nur wenige. Und die Anlässe zur Irritation mehren sich: Vom Kritiker-Brief, den vier Kardinäle an ihn persönlich schickten, will Franziskus nur aus der Zeitung erfahren haben - und sagt dies erst, nachdem zwei der Unterzeichner bereits gestorben sind. Als vermeintlicher Reformer fegt er jede Debatte übers Priesteramt für Frauen vom Tisch. Und die Handreichung der deutschen Bischofskonferenz, mit der protestantischen Ehepartnern die Teilnahme an der Kommunion möglich werden sollte? Man weiß es nicht. Denn erst betont Franziskus die Entscheidungshoheit der Ortskirchen und ermuntert dazu, das Papier weiter zu bedenken. Dann stellt er die Handreichung grundsätzlich in Frage. Jetzt erklärt er die Ortsbischöfe für zuständig, nicht die Bischofskonferenz. Ein Hirte auf bedenklichem Zickzack-Kurs. Die Leidtragenden sind - wie meist - die Gläubigen.
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