Düsseldorf (ots) - Man kann es so sehen: Düsseldorf, Köln und Bonn reichen mit ihrem Angebot, weitere Flüchtlinge aufzunehmen, der Bundesregierung die Hand. Wie einem gefallenen Kind, das am Boden liegt, die Knie aufgeschürft, und nicht weiß wohin. Dass die Rheinstädte heute freiwillig zusätzliche Hilfe anbieten können, war in den vergangenen drei Jahren kaum vorstellbar. In der Hochzeit der Flüchtlingskrise waren die Städte selbst an ihre Grenzen gekommen. Die ausgestreckte Hand zeigt: Die Lage hat sich entspannt, seit 2017 kommen immer weniger Flüchtlinge, die Infrastruktur ist aber vorhanden. So haben die Städte heute sogar genug Kraft, zusätzlich zu helfen. Mit ihrem offenen Brief an die Bundeskanzlerin haben die Oberbürgermeister Stärke bewiesen, aber auch Menschlichkeit und Haltung in einer zuweilen unmenschlichen Diskussion. Offenbar bleibt es aber vorerst bei der ausgestreckten Hand - einem Signal. Näher, gar mit einem konkreten Angebot, kommen Düsseldorf, Köln und Bonn nicht heran. Ihre Haltung müssen sie beweisen, wenn die Bundesregierung die Hand ergreift.
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