Düsseldorf (ots) - Der rot-rot-grüne Senat wird die Abschaffung der Kita-Gebühren sicher als soziale Großtat feiern. Denn es passt zu linker Rhetorik, den Besuch aller Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zum Universitätsexamen gebührenfrei zu halten. Mag man für Schule und Hochschule noch gute Gründe finden - den Besuch der Kita grundsätzlich umsonst zu gewähren, ist für Land und Kommunen teuer, ungerecht und ökonomisch wenig effizient. Gerade wenn beide Elternteile gut verdienen, sind Kitas wertvoll. Muss einer der Partner wegen fehlender Betreuung zu Hause bleiben, fällt der Verdienstausfall höher aus als bei Durchschnittsverdienern. Da ist es fair, dass Reiche mehr für die Kita zahlen. Zugleich müssen viele Kommunen tiefer in die Tasche greifen. Das Geld für die Kita-Kinder der Reichen müssen sie sich auch bei ärmeren Bürgern besorgen. Zudem sind Kita-Gebühren für Kommunen ein Anreiz, mehr in die frühkindliche Ausbildung zu investieren. Gerade Gutverdiener dürften eher auf die Kita-Qualität achten als auf ein gebührenfreies Angebot. Davon profitieren auch die übrigen Kinder.
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