Düsseldorf (ots) - Der Machtkampf in der Partei Die Linke geht weiter. Sahra Wagen knecht startet - mit Rückendeckung von Oskar Lafontaine - ihre linke Sammlungsbewegung und weiß dabei genau, dass sie damit die Einheit ihrer eigenen Partei angreift. Wenn sie zum "Aufstehen - Die Sammlungsbewegung" aufruft, stellt sich unweigerlich die Frage: Aufstehen wofür? Wagenknecht sucht Mitstreiter auf ihrem Weg des chronischen Separatismus. Spaltung als Programm. Wagenknecht will die Unzufriedenen auf der linken Seite des politischen Spektrums sammeln. Das könnte - siehe den Zuspruch für die rechte Alternative für Deutschland - gefährlich für die Volksparteien werden. Wagenknecht spielt mit dem Feuer. Ihr ist bewusst, welche Stimmung sie anfacht, wenn sie vor den Grenzen der Migration in den deutschen Arbeitsmarkt warnt. Sie weiß auch, wen sie mit solchen Parolen anspricht, weil vor allem die Linke, aber auch die SPD einen Teil ihrer klassischen Klientel, Arbeiter und Arbeitslose, an die rechte AfD verloren hat. Nur: Wie wäre es mit Loyalität zur eigenen Partei? Am besten wäre, Wagenknecht würde sich selbst erst einmal gründlich sammeln.
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