Düsseldorf (ots) - Es ist gut, dass Lufthansa einen weiteren Streit wegen des Germanwings-Absturzes vor drei Jahren befriedet hat. Denn es ist im Interesse des Unternehmens, sich mit den sowieso schwer geprüften Familien der getöteten Menschen auszusöhnen. Lufthansa direkt trägt zwar keine Schuld an der Katastrophe, aber es war ein Co-Pilot des Konzerns, der die Maschine des Ablegers Germanwings gezielt zum Absturz gebracht hatte. Darum war richtig, dass Lufthansa-Chef Carsten Spohr direkt nach der Katastrophe eine halbwegs großzügige Soforthilfe von 50.000 Euro auszahlte, dass Witwen und Waisen fair behandelt wurden - und darum war es auch klug, nun den betroffenen fünf Familien noch einmal entgegenzukommen. 10.000 Euro für den Verlust eines Vaters oder Kindes ist als Schmerzensgeld einfach mager, auch wenn es dem Gesetz entspricht. Auf Dauer ist der Gesetzesgeber gefordert. Entschädigungen für Angehörige, die nahe Angehörige bei einer Katastrophe oder auch einem Terroranschlag verlieren, sollten sich eher an den viel höheren Zahlungen in den USA oder Spanien orientieren.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.