Bielefeld (ots) - Von Ralph Brinkhaus heißt es, dass er kein Netzwerker sei. Vielleicht hat er als Fachpolitiker für Steuern und Finanzen einfach zu wenig Zeit, um in eigener Sache Strippen zu ziehen. Dass er scheinbar ohne eigene Truppen und in jedem Fall ohne Unterstützung seines Landesverbandes, dessen Vize er ist, in eine Kampfabstimmung gehen will, macht eines ganz deutlich: Ihm geht es nicht um sich, ihm geht es um die Sache. Und die Sache ist die: In der Union herrscht eine fast so bleierne Stimmung wie in der letzten Amtszeit Helmut Kohls. Viele warten einfach nur das Ende der Ära Merkel ab. Das ist ein Fehler, denn wenn die Parteivorsitzende jetzt nicht dazu gebracht wird, den Übergang in die Phase nach ihr zu organisieren, droht der CDU eine Situation wie 1998 nach der verlorenen Wahl. Seine Courage wird Brinkhaus nicht schaden. Sollte er die Abstimmung gegen Kauder verlieren oder doch noch zurückziehen, dürfte er kaum Kratzer davon tragen. Wenn in drei Jahren die Karten neu gemischt werden, kommt es auf den Chef der CDU in OWL noch mehr an als heute.
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