
Erdogan mag das in seiner selbstgerechten Art nicht anfechten. Er sieht sich lieber als Opfer der westlichen Arroganz gegenüber dem stolzen türkischen Volk. Leider folgen viele seiner Landsleute und nicht wenige Migranten auch hierzulande dieser Rhetorik.
Deshalb wäre es sinnvoller, wenn deutsche Politiker sich nicht nur auf Arbeitsebene mit dem umstrittenen Präsidenten träfen, sondern auch bei festlichen Gelegenheiten. Auch hier könnten sie - in gesetzten Worten - die fehlende Religions-, Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei anprangern. In einer Moschee, die auch mit deutschen öffentlichen Geldern gebaut wurde, würde sich das besonders gut darstellen lassen. Eine verpasste Chance, schade.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
© 2018 news aktuell