Hagen (ots) - Wenn ein Depressiver, dem es wieder ein wenig besser geht, auch wieder ein wenig arbeitet, kann ihm das - wegen der Strukturierung des Tages, der Sozialkontakte und dem guten Gefühl, etwas zu leisten - bei der Genesung helfen. Das klingt einleuchtend. Doch daraus muss nicht die Forderung nach der generellen Möglichkeit einer Teilzeit-Krankschreibung folgen. Die Hausärzte halten das für praktisch kaum handhabbar, denn es müsste in jedem Einzelfall die konkrete Situation am Arbeitsplatz in die Abwägung eingehen. Und die Vorstellung, Arzt und Patient hätten über prozentuale Leistungsfähigkeit zu verhandeln und der Arbeitgeber dann den passenden Job bereitzustellen, ist für alle abschreckend. Außer für die Kassen, die Krankengeld sparen würden. Also keine Veränderung? Doch. Es gibt bereits Modelle, um Langzeitkranken einen vorsichtigen, schrittweisen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, und die funktionieren gut. Gesundheitsminister Spahn will diese Möglichkeit der Wiedereingliederung nun systematisch und flächendeckend prüfen lassen. Das ist sinnvoll. Und das sollte zunächst reichen.
OTS: Westfalenpost newsroom: http://www.presseportal.de/nr/58966 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58966.rss2
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.