Düsseldorf (ots) - Das Manöver des Hausärzteverbandschefs ist durchschaubar: Nachdem der Gesundheitsminister Impfungen in Apotheken ins Spiel gebracht hat, versucht er nun, Kompetenzen und Honorare der Apotheker zu den Ärzten zu ziehen. Auf diesem Niveau macht eine Debatte um eine bessere Versorgung von Patienten wenig Sinn. Zu offensichtlich ist, dass es vor allem um die Verteilung von Pfründen zwischen Ärzten und Apothekern geht. Grundsätzlich wäre es die Mühe wert, dass Ärzte und Apotheker in unterversorgten Gebieten, bei Notfällen und möglicherweise auch bei der Versorgung der wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen kooperieren. Dabei darf es kein Gartenzaundenken geben. Eine generelle Abgabe von Arzneien in Praxen sollte es besser nicht geben. Schon heute bekommen die Ärzte viele Besuche von Pharma-Referenten. Wenn die von den Ärzten ausgestellten Rezepte noch nicht einmal mehr den Weg über die Apotheke nehmen müssen, dann wird der Druck der Pharma-Lobby auf die Ärzte sicherlich noch einmal zunehmen. Der Korruption wäre die Tür geöffnet.
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