Heidelberg (ots) - Dieser Etat ist nicht etwa ungeschickt - er ist eine offene Kampfansage an die EU. Deshalb ist deren Empörung nachvollziehbar. Doch auch die EU selbst sollte sich fragen, ob sie mit ihrem Kurs richtig liegt. So maßlos die neue italienische Regierung ist, so rigide zeigte sich in der Vergangenheit die EU. Dabei offenbarte sich längst, dass ihre Sparpolitik in Italien ähnliche Folgen hat wie in Griechenland: Die Wirtschaft stagniert, die Arbeitslosigkeit ist hoch, das Land kommt nicht auf die Beine. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei fast 20 Prozent, im Süden sind es noch deutlich mehr. Genau solche Gründe haben überhaupt erst dazu geführt, dass in Rom jetzt Populisten regieren. Das heißt nicht, dass man deren Forderungen nachgeben sollte. Aber ein Investitionsprogramm, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln - das wäre schon sinnvoll.
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