Düsseldorf (ots) - Der Mindestlohn ist ein ungeeignetes Instrument, um Einkommensgerechtigkeit herzustellen. Entweder ist er zu tief angesetzt. Dann steht er nur auf dem Papier, weil - wie jetzt - der Arbeitsmarkt leergeräumt ist. Oder er ist zu hoch. Dann verursacht er Arbeitslosigkeit, weil niemand Unternehmen dazu zwingen kann, Menschen zum Mindestlohn zu beschäftigen. Wenn die Arbeitskräfte die Lohnkosten nicht einspielen, werden sie erst gar nicht eingestellt. Das ist einfache Ökonomie. Die Kommission zur Festsetzung des Mindestlohns hat deshalb stets versucht, diese Vergütung auf dem Niveau zu halten, der von der Produktivität abgedeckt ist. Das hat sie auch diesmal beherzigt. Doch in der Politik ist es stets eine Versuchung, Wähler mit einem höheren Mindestlohn zu ködern, wie es jetzt Finanzminister Olaf Scholz vormacht. Doch so wünschenswert höhere Löhne für die Beschäftigten sind: Sie müssen zuvor erwirtschaftet werden. Doch Scholz kann beruhigt sein. Der Wettbewerb der Unternehmen erhöht auch die Löhne im unteren Bereich schon beträchtlich.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.