Düsseldorf (ots) - Der angebliche Durchbruch beim Brexit, den die britische Zeitung "Sunday Times" verkündet, könnte tatsächlich zu einem Deal führen, der in zwei oder drei Wochen auf einem EU-Sondergipfel unter Dach und Fach gebracht werden könnte. Wohlgemerkt: Der Durchbruch bezieht sich vor allem auf den Deal, der den Austritt aus der EU in ordentliche Bahnen lenkt, aber nicht auf das Freihandelsabkommen, das die zukünftigen Beziehungen regeln soll. Ob der Brexit schließlich hart oder weich ausfallen wird, entscheidet sich erst in den nächsten zwei Jahren. Doch ein Austrittsabkommen ist schon sehr viel. Ohne es gäbe es keine Übergangsphase. Ohne es würden das Königreich und die EU auf einen Chaos-Brexit zusteuern mit dem Risiko, dass britische Fluglinien keine Landerechte mehr hätten, der Lebensmittel- und Medikamentennachschub gestört würde oder britische Firmen am Datenaustausch nicht mehr teilnehmen könnten. Das Stör- und Konfliktpotenzial eines ungeregelten Brexit wäre gigantisch. Das kann keiner wollen. Daher ist der Applaus, den der angebliche Durchbruch bekommt, nur allzu verständlich.
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