Düsseldorf (ots) - Erst cum-ex, dann cum-cum, jetzt cum-fake - Finanzbetrüger werden immer dreister. Sich Steuern erstatten zu lassen bei Aktien, die überhaupt nicht existieren, ist ein Stück aus dem Tollhaus. Allein wegen solcher krimineller Machenschaften muss der Gesetzgeber der Finanzbranche noch stärker auf die Finger schauen als bisher. Wer da als Branchenvertreter mal wieder stöhnt, die Geldbranche werde zu stark reguliert, sollte im Kopf haben, dass die schwarzen Schafe mit solchen Verbrechen auch seinen Ruf beschädigen. Gleichzeitig fragt man sich unweigerlich, ob deutsche Steuerbehörden bei den Aktiengeschäften nicht zu schlampig geprüft haben. Bei Ersatzpapieren wie den ADRs in den USA ist es kaum zu viel verlangt, dass der Fiskus die Existenz der eigentlichen Aktie checkt. Geschieht das nicht, ist dem Betrug Tür und Tor geöffnet. Und der berühmte kleine Mann regt sich mal wieder völlig zu Recht auf, dass man ihn bei der Steuererklärung wegen jeder Kleinigkeit mit Bürokratie quält und andererseits die Großen laufen lässt. So büßen die Behörden noch einmal deutlich an Vertrauen ein.
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