Düsseldorf (ots) - Von Aufstand ist die Rede und vom Ausnahmezustand. Es geht nicht um irgendein Land in Südamerika, sondern um Frankreich. Die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt macht mit Bildern brennender Barrikaden und marodierender Horden Schlagzeilen. Ihr junger Präsident, der vor anderthalb Jahren als Hoffnungsträger galt, steht nun als Versager da. Emmanuel Macron hat es nicht geschafft, seinen Landsleuten den Sinn seiner Reformpolitik zu vermitteln. Schlimmer noch: Er hat die Ungleichheit zwischen Arm und Reich noch verschärft. Das Ergebnis ist eine Wut, die sich nun gewaltsam Bahn bricht. Ein Ziel haben die "Gelbwesten" bereits erreicht: Sie haben Macron in eine politische Sackgasse manövriert. Der Präsident hat bereits Finanzhilfen über 500 Millionen Euro zum Ausgleich für die Ökosteuer auf Benzin versprochen. Er hat einen Dialog auf lokaler Ebene angekündigt. Doch selbst eine Rücknahme der umstrittenen Steuer dürfte die Wut der Straße nicht besänftigen. Eines ist auf alle Fälle klar: Weiter reformieren kann Macron das Land vorerst nicht. Er muss es erst einmal versöhnen.
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