Düsseldorf (ots) - Seit zwei Jahren basteln Bund und Länder an ihrem Digitalpakt Schule. In dem Moment, in dem es zum Schwur kommen und Geld für schnelles Internet, W-Lan und Laptops an die Schulen fließen soll, bricht der große Streit aus. Das ist ein Armutszeugnis. Schüler, die eine Gruppenarbeit so organisieren, bekämen zu Recht ein "Ungenügend". Versetzung gefährdet. An einem Punkt kann man den Widerstand der Länder verstehen: Wenn sie tatsächlich die Hälfte aller Bundesinvestitionen für Bildung zahlen sollen, geht ihnen der finanzielle Spielraum für die eigene Schulpolitik verloren. Wie viel die Länder beisteuern, sollte von Projekt zu Projekt verhandelt werden. Auffällig ist allerdings, dass die Länder immer nur dann auf ihre Eigenständigkeit pochen, wenn es ums Geldverteilen geht. Bei den Pisa-Schulstudien, die exakte Vergleiche lieferten, in welchem Umfang sich die Bildungsinvestitionen in Fähigkeiten der Schüler niederschlagen, sind die Länder feige aus den direkten Rankings ausgestiegen. So genau wollte man es im Wettbewerb um die beste Bildungspolitik dann doch nicht wissen.
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