Düsseldorf (ots) - Die vier Freiheiten des europäischen Binnenmarktes sind von hohem Wert. Eine von ihnen ist die Dienstleistungsfreiheit, wonach jeder EU-Bürger seine Dienste innerhalb der gesamten Europäischen Union anbieten darf. Das soll den Wettbewerb zum Wohle aller Verbraucher beleben. Diese Freiheit gilt selbstredend auch für Spediteure aus Litauen und Rumänien. Doch Freiheit bestimmt sich immer über ihre Grenzen und bedeutet nicht, dass jeder machen kann, was er will. Übermüdete und alkoholisierte Fahrer, die von ihren Arbeitgebern für Hungerlöhne durch Europa gehetzt werden, haben nichts mit Freiheit und Wettbewerb zu tun, sondern mit Ausbeutung und Missbrauch. Zugleich gefährdet diese ruinöse Konkurrenz viele unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Darum ist es höchste Zeit, dass die EU-Staaten gegen solche Praktiken vorgehen. Gewiss liegt der Teufel im Detail. So musste Österreichs Verkehrsminister seinen Satz, es solle ein "absolutes Kabinenschlafverbot" geben, schon wieder zurücknehmen. Hotelbetten für Brummifahrer wird es weiter nicht geben, aber mehr Standards, Pflichten und Kontrollen. Gut so.
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