Düsseldorf (ots) - Der UN-Migrationspakt hat Schwächen, keine Frage. Es bleibt ein diffuses Gefühl, Staaten wie Deutschland könnten doch die Hauptlast tragen und überfordert werden. Dennoch ist dieser Migrationspakt richtig und das Nein der USA, Australiens, Israels und mehrerer europäischer Staaten ein klägliches Versagen. Denn der Pakt birgt Chancen für Migranten, ihre Herkunftsländer und ihre Sehnsuchtsstaaten. Auch für Deutschland, dem Fachkräfte fehlen. So wird das geplante Fachkräftezuwanderungsgesetz das vielleicht wichtigste Gesetz in Merkels letzter Amtszeit. Es entscheidet mit darüber, ob der UN-Migrationspakt gelingt und aufgebrachte Bürger beruhigt werden. Zugleich gefährdet das Ausscheren Dutzender UN-Mitglieder den Zusammenhalt der Weltgemeinschaft. Donald Trumps Ich-zuerst-Strategie hat schlechte Schule gemacht. Was durch die Gründung der Vereinten Nationen nach dem Zweiten Weltkrieg für immer verhindert werden sollte, wird befördert: Nationalismus. Wer aber bei weltweit 258 Millionen Migranten wegschaut, ist dumm. Mauern werden nie so hoch sein, dass Menschen sie nicht irgendwann einreißen. Da ist es klüger, sich dem Problem zu stellen. Rückschläge einkalkuliert.
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