Düsseldorf (ots) - Emmanuel Macron ist vom Hoffnungsträger Europas zum Risikofaktor für die gemeinsame Währung geworden. Der Mann, der für den Zusammenhalt der EU zu stehen schien und wie einst Gerhard Schröder für wirtschaftspolitische Vernunft, ist vor den gewalttätigen Protesten der Gelbwesten eingeknickt. Die Erhöhung des Mindestlohns droht die Arbeitslosigkeit in Frankreich zu verstärken. Das weiß Macron; deshalb zahlt er drauf und treibt sein Land so in die Gruppe der Euro-Sünder. Von der Euphorie des Reformers im Elysée-Palast ist nichts geblieben. Das kann der Bundesregierung nicht egal sein. Ökonomisch nicht, weil Frankreich unser wichtigster Absatzmarkt in der Europäischen Union ist; wirtschaftspolitisch nicht, weil wir unseren bisher verlässlichsten Bündnispartner im Kampf gegen die Schuldenstaaten im Süden des Kontinents zu verlieren drohen. Wenn Frankreich zum Sorgenkind wird, droht die Währungs- endgültig zur Transferunion zu verkommen. Macron versündigt sich nicht nur an der Zukunft Frankreichs, sondern auch am Euro.
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