
Jena - Cryptomining, Cyber-Spionage oder Angriffe auf kritische Infrastrukturen: So lauten die Top-Cyber-Gefahren des Jahres 2018 - zumindest, wenn man die mediale Aufmerksamkeit als Massstab nimmt. Bei Unternehmen, die von Cyberkriminellen attackiert wurden, stellt sich ein ganz anderes Bild dar: Hier sorgt nach wie vor Ransomware für Angst, Schrecken und enorme Schäden. Seit 2017, wo Attacken mit dieser Erpresser-Software allein für ein Viertel aller Schadensfälle verantwortlich waren, will die Flut der Angriffe nicht verebben. Stephen Cobb, Senior Security Researcher beim IT-Sicherheitsspezialisten ESET, hat das Problem Ransomware genauer unter die Lupe genommen. In seinem Whitepaper «Ransomware - Eine Gefahr für Unternehmen» auf dem Security-Portal www.welivesecurity.de stellt er die wichtigsten Angriffsvektoren, Bedrohungsarten und Gegenmassnahmen vor.
Ransomware entwickelt sich rasant weiter
Tatsächlich ist die Gefahr durch Ransomware aktuell grösser denn je. Vor allem in den letzten beiden Jahren haben Cyberkriminelle ihre Methoden perfektioniert, um Erpressersoftware auf Systeme aufzuspielen. Im Vergleich zu früher, als Kriminelle viele Nutzer um verhältnismässig geringe Summen erpressen wollten, gehen sie nun wesentlich gezielter vor. Sie konzentrieren sich auf einen eher ...