Heidelberg (ots) - Die Türkei hat an ihren Zielen in Syrien nie einen Zweifel gelassen. Um den Kampf gegen den Islamischen Staat ging es ihr selten - der IS-Vormarsch kam Ankara sogar ganz gelegen, solange er den Rivalen Assad schwächte. Für den türkischen Präsidenten Erdogan war es wichtiger, den Norden des Landes zu kontrollieren und, vor allem, die Kurden kleinzuhalten. Sie dürften auch die ersten Opfer der neuen türkischen Offensive sein. Möglich macht das der überstürzte Rückzug der USA, dessen Folgen immer deutlicher werden. Donald Trump geht es vor allem darum, die eigenen Wähler zufrieden zu stellen. Dass der eine Verbündete den anderen überrennt, nimmt er dafür offenbar in Kauf. Aber auch die Bundesregierung hat sich nicht mit Ruhm bedeckt. Sie wäre jetzt gefragt, scharfe Kritik an Ankara zu üben. Der Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes zuzustimmen, wäre ein Anfang.
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