Düsseldorf (ots) - Ägypten ist ein autoritärer Staat. Und mancher im Westen begrüßt das. Denn nur mit harten Bandagen sei der Islamismus auszurotten, heißt es. Und so dürfte Ägyptens Machthaber im westlichen Hauptstädten kaum auf Widerspruch stoßen, wenn er 40 Terrorverdächtige eben mal erschießen lässt. Es stimmt: Der Terror der Islamisten führt das Land in den Abgrund. Er zerstört - wie im Fall des Giseh-Attentats auf eine vietnamesische Besuchergruppe - den Tourismus, eine der wirtschaftlichen Grundlagen Ägyptens. Zudem schürt er den Hass zwischen den Religionen, wenn besonders christliche Kopten die Ziele der Anschläge sind. Aber ohne rechtsstaatliche Grundlage und unbehelligt von kritischen Medien gegen tatsächliche und vermeintliche Terroristen vorzugehen, stärkt das islamistische Lager. Wer nur aus Verdacht jahrelang in ägyptischen Kerkern schmoren muss, wird nicht gerade zum Anwalt eines säkularen Staats. Es zeigt sich am Fall Ägyptens beispielhaft, warum ein funktionierender Rechtsstaat der beste Schutz gegen den Terrorismus ist. Auch wenn er Anschläge nicht gänzlich verhindern kann.
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