Berlin (ots) - Dass im Krieg Beute gemacht wird, war lange völlig normal. Dass man geraubte Kulturgüter zurückgibt, wenn sich die Verhältnisse geändert haben, ist zumindest für den Zweiten Weltkrieg im Grunde unbestritten. Für die Kolonialzeit, diese Epoche gewaltsamer Inbesitznahme überseeischer Territorien, die in Deutschland viel kürzer währte als in Frankreich oder Großbritannien, sieht die Lage komplizierter aus. Gerade deswegen ist es richtig, über den Umgang mit Kunstgegenständen nachzudenken, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert ihren Weg auch in Berliner Museen und Sammlungen fanden. Zum kritischen Umgang mit unserem kolonialen Erbe gehört aber auch, aggressive Kolonialisten nicht länger mit Berliner Straßennamen zu ehren, auch wenn das für Anwohner unbequem sein mag.
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