Düsseldorf (ots) - Die AfD hat es in der Hand, aus dem generellen Prüf- und dem Verdachtsstatus für Teile ihrer Organisation wieder herauszukommen. Sie muss sich konsequenter von extremistischen Äußerungen und Trends abgrenzen und es nicht bei Lippenbekenntnissen belassen. Doch da liegt das Problem. Euro-Aversion und Migranten-Furcht allein hätten ihr Zuspruch in Wellen beschert und sie in den Wahlen mal triumphieren und mal scheitern lassen. Sie hat es stattdessen verstanden, einen Bereich von gut zehn Prozent des Wählerpotenzials an sich zu binden, der außerhalb des Verfassungsbogens angesiedelt ist. Parteichef Alexander Gauland hat die zweideutigen Töne perfektioniert - so wenn er auf Parteitagen etwa "das ganze System muss weg" fordert und dann wieder seine Rechtsstaatstreue beschwört. Der Verfassungsschutz hat nun die Grenzen des Verfassungsbogens markiert. Gelingt es der AfD, vormals extremistische Einstellungen so zu integrieren, dass sie innerhalb der tolerierbaren Meinungen liegen, ist die Prüfung bald abzuschließen. Toleriert es die AfD, dass sich extremistische Positionen in ihr breit machen, muss sie in immer mehr Bereichen zum Beobachtungsobjekt werden.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.