Düsseldorf (ots) - Das System Deutsche Bahn benötigt dringend frisches Geld. Strecken, die bitter nötig wären, damit die langsameren die schnelleren Züge passieren lassen können, wurden stillgelegt. Die Infrastruktur wurde für den geplanten Börsengang vernachlässigt. Das rollende Material ist veraltet und derart wartungsintensiv, dass es immer häufiger heißt: "Wegen eines Defektes am Zug entfällt diese Verbindung heute." Hinzu kommt die Personalnot - eben bei jenen Technikern, die die Züge warten müssten, aber auch bei Lokführern und anderen Berufsgruppen. Störungen im Betriebsablauf mit System. Staatssekretär Enak Ferlemann kommt nun mit dem Vorschlag um die Ecke, die gerade erst verteuerten Ticketpreise zu erhöhen. Für diejenigen, die in diesen Tagen frierend am Bahnsteig auf einen Zug warten müssen, wird das wie Hohn klingen. Es gibt andere Einnahmequellen. Warum muss die Bahn ein Auslandsgeschäft (Arriva) oder einen Logistiker (Schenker) betreiben? Würde man diese Geschäftsfelder veräußern, wäre mehr Geld da für die originäre Aufgabe: Kunden pünktlich von A nach B zu bringen.
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