Düsseldorf (ots) - Neun Jahre nach dem Fall der Mauer startete die Initiative, mit einem Freiheits- und Einheitsdenkmal an diesen Vorgang zu erinnern. Wenn sich diesen Herbst die Freude zum 30. Mal jährt, steht das Denkmal immer noch nicht. Das Projekt zeigt im Kleinen, wie viel bei der Einheit im Großen noch nicht gelungen ist. Sicher: Vieles ist besser geworden, auch schneller und gründlicher als erwartet. Doch es gibt eine Fülle sterbender Dörfer, in denen kaum noch junge Leute leben, weil die anderen auf der Suche nach Arbeit und Zukunft in den Westen gegangen sind. Das steigert die Verbitterung der Gebliebenen. Und es verstärkt die Spaltung, weil es mit dazu beiträgt, dass das Wirtschaftswachstum in den westlichen Ländern über und in den östlichen unter dem Bundesschnitt liegt. Weil das Wachstum im Osten stagniert, wird die Wohlstandslücke von Jahr zu Jahr größer. Es gibt nur eine Lösung: Das Wirtschaftswachstum im Osten muss rauf. Die Politik muss den Anstoß geben. Forschungszentren, die Industrie und Mittelstand um sich scharen, gehören in den Osten. Sonst drohen politische Schäden, die in ganz Deutschland nur schwer beherrschbar sind.
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