Düsseldorf (ots) - Die Sticheleien und verbalen Angriffe gegen EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sind völlig fehl am Platz. Wie groß wäre erst der öffentliche Aufschrei gewesen, wenn sich ein Mitglied der Kommission auf Druck der Massen über geltendes EU-Recht hinweggesetzt hätte. Vestagers Spielraum war recht begrenzt. Das haben inzwischen auch die Kritiker verstanden und sind etwas zurückhaltender mit ihrem Ärger. Ungeachtet dessen: Eine Bündelung der Zugsparten von Alstom und Siemens hätte aufgrund des raueren Klimas in der Weltwirtschaft durchaus Sinn gemacht. Wer die Übermacht der weltweiten Nummer eins der Branche, Chinas CRRC, leugnet, betreibt gefährliche Realitätsverweigerung. Der teilstaatliche Konzern wird auch in Europa angreifen. Die EU sollte deshalb aus dem Fall Siemens/Alstom die richtigen Schlüsse ziehen. Sie muss sich zügig daran machen, das Wettbewerbsrecht für eine globalisierte Welt zu reformieren. Und Siemens und Alstom sollten nicht von vornherein ausschließen, einen zweiten Fusionsversuch zu starten.
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