Düsseldorf (ots) - Der fanatische Hass eines mutmaßlich rechtsextremen Terroristen trifft friedlich betende Muslime. Der Anschlag in Neuseeland ist brutal und niederträchtig. Terroristen sind Mörder, und doch versuchen sie, ihren Taten einen Sinn zu geben, schieben eine verquaste, wahnhafte Ideologie, die sich oft gegen Fremdes richtet, vor. Der norwegische Massenmörder Anders Breivik sah sich als Kulturkämpfer gegen den Islam, als heroischer Bewahrer der weißen Rasse. Nun soll auch der Terrorist von Christchurch im Netz ein rechtes Pamphlet hinterlassen haben. Der blutige Kampf im Namen von Ideologien nimmt besorgniserregende Ausmaße an. Aber Terror und Hass haben nie eine Legitimation. Muslime sind nach den Anschlägen im Namen ihrer Religion weltweit unter Pauschalverdacht. Das ist gefährlich, falsch, und jeder muss diesen Ressentiments im Alltag begegnen. Die Rhetorik und die Propaganda gegen Muslime wird auch hierzulande lauter. Dagegen müssen wir uns stellen. Wir dulden keinen Religionskrieg. Wir verabscheuen Rassismus. Wir leben und lieben Toleranz. Auch deshalb sind die Debatten um Deutungshoheit und Opferrankings so entsetzlich. Es gibt keine Opfer zweiter Klasse. Es gibt nur blanken Terror. Und der muss immer gnadenlos verurteilt werden.
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