
Für Berlin ist das ein Armutszeugnis. Dabei kann es am Geld eigentlich nicht liegen. Gerade erst kündigte der Senat an, dass Luftbrücken-Jubiläum gebührend feiern zu wollen - mit einem eigenen Fest am 12. Mai. Nicht irgendwo, sondern in Tempelhof. Der einstige Flughafen sei als authentischer historischer Ort der Luftbrücke der ideale Platz dafür, heißt es. Als Ausrichter des Festes hat der Senat die landeseigene Tempelhof Projekt GmbH beauftragt. Das heißt auch: Die Feier wird im Wesentlichen aus Landesmitteln bezahlt. Angekündigt sind etwa eine "audiovisuelle Installation" in einem der Hangars, Livemusik und allerlei Budenzauber. Das eigentliche Symbol der Luftbrücke, die Landung eines Rosinenbombers, werden die Berliner in Tempelhof allerdings nicht zu sehen bekommen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Senat alles vermeiden will, was Befürworter eines innerstädtischen Airports in Berlin irgendwie beflügeln könnte.
OTS: BERLINER MORGENPOST newsroom: http://www.presseportal.de/nr/53614 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_53614.rss2
Pressekontakt: BERLINER MORGENPOST Telefon: 030/887277 - 878 bmcvd@morgenpost.de
© 2019 news aktuell