
Unabhängig vom Brexit sei es für die EU allerdings notwendig, sich zu reformieren und in vielen Bereichen auch zu verbessern. "Deutschland muss bei sozialen Fragen besser zuhören. Wenn in Italien und Griechenland 50 Prozent der jungen Menschen keine Arbeit haben, dann müssen wir uns darum kümmern und können uns nicht nachher beschweren, wenn Populisten Wahlen gewinnen", so Weber, der sich für erheblich stärkere europäische und auch deutsche Investitionen in diesen Ländern aussprach. Soziale Marktwirtschaft bedeute auch, den Menschen dort eine Perspektive zu geben. Europäische Arbeitslosenversicherungs-Systeme lehnte Weber jedoch ab. "Dafür ist Europa nicht reif genug."
Viele Menschen seien durch unterschiedliche Entwicklungen derzeit verunsichert. "Es braucht Mut und Führung. Politik muss wieder Orientierung geben. Ich bin überzeugt, dass wir das hinbekommen", zeigte sich Weber optimistisch.
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