Bielefeld (ots) - Wünschenswert ist es, wenn vor der Einführung einer neuen Technologie die Risiken und Nebenwirkungen bekannt und möglichst behoben sind. Davon kann beim Elektroauto nicht die Rede sein - wie bei anderen Technologien früher auch. Problematisch sind vor allem Produktion und Recycling der Batterien. Der Abbau von Kobalt findet im Kongo unter sklaverei-ähnlichen Bedingungen statt, zum Teil unter Kinderarbeit. Hinzu kommt der schleppende Netzausbau für alternative Energien - ohne die E-Autos aber nicht umweltfreundlich fahren können. Kunden zögern beim E-Auto auch wegen des Preises, suboptimaler Reichweite und fehlender Ladestationen in der Nähe. Indem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dieses Problem nun angeht, setzt er ein Zeichen. Das aber ist alternativlos. Die Regierung muss als ihren Beitrag zum Schutz des Weltklimas den Kohlendioxidausstoß reduzieren. Gleichzeitig drängt die deutsche Autoindustrie. Angesichts der schneller wachsenden Nachfrage nach E-Autos in Ländern wie China, Norwegen und Großbritannien wäre ein weiteres Verzögern fatal.
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