Bielefeld (ots) - Facebook-Chef Mark Zuckerberg geht in die Offensive. Aus Überzeugung oder um einer staatlichen Regulierung zuvorzukommen. Die Vorschläge sind vernünftig, teils wegweisend - falls sie ernst gemeint sind. Es besteht aber die Gefahr, dass Zuckerberg einen gesellschaftlichen Konsens einfordert, wo Meinungsfreiheit endet und Hassrede beginnt, sowie globale Datenschutzgesetze, weil er zu wissen glaubt, dass Gesellschaft und Staatengemeinschaft so uneins sind, dass eine Regulierung nicht vor dem Sankt-Nimmerleins-Tag stattfindet. Das wäre dann üble Taktiererei. Datenschutz nach DSGVO-Standard könnte Facebook längst haben, aber der Konzern hat stets gegen Datensparsamkeit argumentiert. Facebook Live ohne die notwendigen Kontrollmechanismen scharf zu schalten, war eine Entscheidung im eigenen Haus. Ein paar Minuten Zeitversatz, die entsprechende Software und mehr Personal hätten die Christchurch-Übertragung vielleicht verhindern können. Also, nicht warten, handeln! Nationale Gesetze sind allemal besser, als tatenlos auf eine globale Lösung zu warten. Denn das können wir uns auf keinen Fall leisten.
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