Bielefeld (ots) - Es fehlen 30 Millionen Tonnen Getreide: Noch vor einem Jahrhundert hätte das Hungersnöte in den betroffenen Regionen nach sich gezogen. Heutzutage sichern globaler Handel und eine hoch technisierte Landwirtschaft die Versorgung selbst in Dürrejahren. Das ist ein Fortschritt, für den der moderne Mensch dankbar sein sollte. Doch es gibt ein Problem: Je mehr Menschen in wirtschaftlich weit entwickelten Regionen leben, desto größer wird der Hunger nach mehr - vor allem nach mehr Fleisch. China ist das ein Musterbeispiel. Mehr Fleisch bedeutet mehr Bedarf an Futtergetreide und somit mehr Anbaufläche - also weniger Wälder. Mehr Vieh bedeutet auch mehr Methanausstoß, was nach gängiger wissenschaftlicher Lesart eine Beschleunigung des Klimawandels fördert. Es könnte also künftig noch mehr Dürrejahre geben. Das alles ist seit Jahren bekannt. Doch noch fehlt der Politik - gerade auch in Deutschland - der Mut,verbindliche Regeln für mehr Klimaschutz aufzustellen. Muss es wirklich erst wieder wirkliche Hungerkrisen geben, bevor sich das ändert?
OTS: Westfalen-Blatt newsroom: http://www.presseportal.de/nr/66306 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2
Pressekontakt: Westfalen-Blatt Dominik Rose Telefon: 0521 585-261 d.rose@westfalen-blatt.de
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.