Düsseldorf (ots) - Der Eintrag ins Geschichtsbuch ist Donald Trump sicher. Er ist der US-Präsident, der das Vertrauen in die Weltmacht Amerika durch Unberechenbarkeit, Alleingänge oder den irrationalen Austritt aus internationalen Abkommen erschüttert hat. Der Politik nach Lust und Laune via Twitter macht und so tut, als wäre das Weiße Haus nicht ein Amtssitz des Präsidenten, sondern die Filiale eines Firmenbosses. Wäre Trump mehr ein Politiker als ein Geschäftsmann - und auch nicht aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen -, würde sein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zuversichtlicher stimmen. Der Handschlag an der innerkoreanischen Grenze ist historisch. Trump ist der erste amtierende US-Präsident, der nordkoreanischen Boden betreten hat. Es weckt Hoffnungen auf atomare Abrüstung Nordkoreas und einen wirklichen Friedensschluss des stalinistischen Landes mit Südkorea. Doch wegen Trumps Sprunghaftigkeit und Kims diktatorischem Vorgehen ist Skepsis angebracht. Es wären nachprüfbare Maßnahmen Pjöngjangs nötig, etwa beim Abbau von Atomanlagen. Und Trump sollte als Immobilienmogul nicht zu sehr von den Grundstücken direkt an der nordkoreanischen Küste schwärmen, die hervorragend zu vermarkten seien. Das lässt Argwohn aufkommen. Trump ist ein Mann des "Deals". Am liebsten zwei Männer, ein Handschlag und dann ein Geschäft. Als hätte er Kim nie "Feuer und Zorn" angedroht, sagt Trump nun: "Wir haben uns vom ersten Tag gemocht." Man fragt sich, warum. Vielleicht deshalb: Er versucht, seinen Vorgänger Obama in den Schatten zu stellen. Ein Eintrag ins Geschichtsbuch darf da nicht fehlen, den Obama schon hat und Trump so gern hätte: den Friedensnobelpreis.
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