Bielefeld (ots) - Lug und Betrug: So lässt sich das Gebaren der Autoindustrie in Sachen Diesel-Skandal zusammenfassen. Und die Bundesregierung? Die hat die Autoindustrie als wichtigen Konjunkturmotor bislang mehr als schonend behandelt. Die spannende Frage ist: Auf welche Seite schlägt sich die Regierung bei der jetzt möglichen Nachrüstung von Euro-5-Dieseln - auf die der Täter, also der Industrie, oder die der Opfer, also der betrogenen Autobesitzer? Für Betroffene, die sich nicht so einfach einen Neuwagen leisten können, ist die Nachrüstung der einzige Weg, die nicht mehr ganz taufrische Familienkutsche oder das Handwerkerauto vor Fahrverboten zu bewahren. Bislang heißt es von Regierung aber nur, sie »erwarte« von der Autoindustrie eine Beteiligung an den Umrüstkosten. Diese Erwartung muss die Regierung nun auch bei der Industrie durchsetzen, will sie sich nicht den Unmut der betroffenen Autobesitzer zuziehen. Es geht um so etwas wie die Vertrauensfrage, die tausende Besitzer von umrüstfähigen Euro-5-Dieseln stellen werden. Auf Verkehrsminister Andreas Scheuer und Kanzlerin Angela Merkel kommen ungemütliche Zeiten zu.
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