Berlin (ots) - Es ist traurig, dass erst durch die Wahlkämpfe mal wieder ein Schlaglicht auf die Stimmung und die Lage in den ostdeutschen Bundesländern geworfen wurde. Dabei ist eine große gesellschaftliche Debatte über den Stand der Wiedervereinigung überfällig. Das muss eine Erkenntnis aus diesem Wahlabend sein. Es ist noch lange nicht alles gut im Osten. Zu viele Menschen fühlen sich offenkundig als Bürger zweiter Klasse. Dieses subjektive Gefühl der Zurücksetzung hat nicht nur mit den Einkommensunterschieden und Pro-Kopf-Vermögen zu tun. Es ist auch geprägt von Arroganz und dem überheblichen Ton im Umgang mit ostdeutschen Bürgern. Kurzum: Der Stand der Wiedervereinigung darf nicht länger an der Anzahl sanierter Marktplätze gemessen werden. Wir müssen reden, Deutschland.
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