Bielefeld (ots) - Auf dem Tisch liegt der Vorschlag, dass Deutschland und angeblich auch Frankreich je ein Viertel der Bootsflüchtlinge übernehmen, die vor der italienischen Küste gerettet werden. Wenn die beiden bevölkerungsreichsten EU-Länder wirklich in dieser Weise vorangehen, wäre das ein guter Anfang für eine Verteilungsregelung. Noch ist aber längst nicht sicher, dass für die andere Hälfte der Geretteten auch EU-Länder zu finden sind, die sich engagieren wollen. Doch allein die Botschaft ist wichtig. Die in diesem Zusammenhang geografisch benachteiligten Länder Italien und Malta dürfen nicht allein gelassen werden mit der Frage, was mit den Bootsflüchtlingen geschehen soll. Deren Zahl ist niedriger, als wir es zuletzt schon erlebt haben. Deshalb scheint die Aufgabe überschaubar zu sein. Ganz richtig machen kann man in dieser Konstellation allerdings nichts. Es ist möglich, dass eine Aufnahmeregelung mehr Menschen dazu bringt, sich auf den Weg zu begeben. Doch die Bekämpfung der Fluchtursachen dauert. Wem es jetzt schlecht geht, der wird darauf nicht warten.
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