Bielefeld (ots) - Bundespolitiker diskutieren, ob die Post davon entbunden werden soll, an Montagen Briefe zustellen zu müssen. Nanu, ist das nicht schon so? Nein, der Eindruck täuscht wohl: Es soll so sein, dass am Wochenende einfach weniger Post auf den Weg gebracht werde und deswegen der Briefkasten leer bleibe. Deutsche-Post-Chef Frank Appel sagte in diesem Sommer in einem Interview, bei reiner Briefzustellung entfielen auf den Montag inzwischen weniger als zwei Prozent der Wochenmenge. Das mag auch an Änderungen bei der Post liegen, die nicht so eilige Werbebriefe offenbar an anderen Wochentagen zustellt. Was also bleibt für den Briefträger am Montag, das ist vor allem die Privatpost. Nicht viel, aber emotional nah am Kunden. Zumindest an dem, der noch Privatpost verschickt oder bekommt. Und im Hinblick auf die Transportdauer gut überprüfbar. Sollte sich die Union wie die FDP vom Montag abwenden, stünde sie wegen Preissteigerungen der Post trotz Kritik an der Zuverlässigkeit vor einer Kommunikationsherausforderung. Ob sie das Wagnis eingeht?
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