
Woelki wandte sich zudem gegen das Missverständnis, der Glaube sei per Mehrheitsbeschluss verhandelbar: "Über die Ehelosigkeit (Zölibat) von Priestern kann man zwar diskutieren, aber man muss da auch realistisch sein: Das wird nicht im deutschsprachigen Zweig der katholischen Kirche entschieden, sondern in der Weltkirche insgesamt. Der Glaube hat ja nicht 2000 Jahre lang gelogen, sodass man ihn heute einfach mit einem Fingerschnipp neu entwerfen könnte." Auf die Frage, ob der Papst bei möglichen Reformen das letzte Wort habe, sagte Woelki: "Das letzte Wort hat Christus. Aber im Zweifelsfalle spricht es der Papst aus."
© 2019 dts Nachrichtenagentur