
So weit, so richtig. Aber so ist das in Deutschland: Die Grüne Liga klagte gegen die Baumfällungen und bekam am Sonnabendabend vom Oberverwaltungsgericht Recht. Tesla und das Umweltamt müssen nun bis Dienstag Stellung nehmen, dann wird das OVG erneut entscheiden. Interessant ist, dass die Grüne Liga am Wochenende meinte, man wolle Tesla "nicht verhindern", aber es gehe darum, dass das Unternehmen nicht anders behandelt werden dürfe als andere.
Doch. Man darf einen solchen Großinvestor anders behandeln - gerade in diesen schwierigen Zeiten der Transformation, in diesen herausfordernden Zeiten des Klimawandels. Wenn man nicht will, dass Tesla sich in einem anderen Bundesland ansiedelt, dann räumt man als verantwortliche Landesregierung möglichst alle Probleme weg. Und drückt auch aufs Tempo. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) reagierte am Sonntag betont gelassen auf die Gerichtsentscheidung - und zeigte sich optimistisch, dass es mit der Rodung und dem Bau mit hohem Tempo weitergehen kann. Es wäre wichtig - für Brandenburg und die Region.
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